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 CPT. CAPS

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Ellis in Wonderland
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BeitragThema: CPT. CAPS   Sa Jul 11, 2009 6:08 pm

Kapitel 1: Ein neuer Auftrag


CPT. CAPS ruhte sich in seinem Büro von seinem letzten Auftrag aus. Er hatte die Welt erfolgreich vor den abc-schützen gerettet und diese Mission sogar überlebt. Doch irgendwas fehlte ihm. Dann fiel es ihm ein. Er stapfte in den Vorraum und rief seiner Sekretärin zu: EINEN KAFFEE BITTE!". Doch diese hielt sich augenblicklich die Ohren zu und antwortete: "Kommt sofort. Cpt. Caps. Aber könnten Sie sich mal bitte abgewöhnen, hier so laut rumzuschreien?" "ICH SCHREI DOCH GAR NICHT!" "Oh, sicher tun sie das, die Lautstärke liegt bei 150 Dezibel, nachgemessen." "WAS HABEN SIE DENN FÜR EMPFINDLICHE LAUSCHER, WENN SIE DAS NICHT ERTRAGEN! SIE SIND GEFEUERT!" Und mit diesen Worten lies CPT. CAPS seine Sekretärin allein (die augenblicklich ihre Sachen zusammenpackte und ging) und rannte aus dem Zimmer, um sich auszuheulen, weil er die Sekretärin zu früh gefeuert hatte. Nun musste er sich seinen Kaffee selbst kochen. Doch da klingelte das Telefon. Er ging nahm ab und wischte sich mit seinem Brillenputztuch schnell die Tränen aus den Augen. "CPT. CAPS, ALLZEIT CAPPED AND LOCKED!" "Wow, sie sind aber auf zack", antwortete eine ihm unbekannte Stimme. "Hören sie zu. Ich habe hier einen Auftrag für sie ..." "UM WAS GEHT ES DENN?" "Lord Recht Schreibung macht die Schulen unsicher, Cpt. Caps. Er schreibt die Lehrpläne um und verdreht den Lehrern die Köpfe. Das wirkt sich auf die Stundenpläne unserer Schüler aus und gefährdet so die Schulbildung und unsere Zukunft." "MOMENT MAL. SIND SIE NICHT DER PENNER VOM LETZTEN MAL, DER MIR DEN AUFTRAG MIT DEN abc-schützen GEGEBEN HAT? ICH HÄTTE STERBEN KÖNNEN!" "Bitte, Cpt. Caps, hier geht es um nicht um ihr persönliches Wohlbefinden, sondern um das Schicksal der Welt!" "ALSO GUT. WO KANN ICH IHN FINDEN!!!" "Zur Zeit befindet sich Schreibung in der Konrad-Duden-Schule in ihrer Stadt. Auch aus diesem Grund wenden wir uns an sie. "OK. UND EINE SACHE NOCH. WIE HEIßEN SIE EIGENTLICH!!!" Doch der unbekannte Anrufer hatte bereits aufgelegt. "UND WAS KRIEG ICH FÜR DIESEN SCHEIßJOB!!! IN § TEUFELS NAMEN, VERDAMMT NOCHMAL!!!" Und CPT. CAPS schmiss das Telefon auf den Boden. Doch das blieb nicht ohne Folgen. Augenblicklich ging im cappedischen Büro das Licht aus, Kurzschluss. CPT. CAPS fluchte und checkte seine Ausrüstung nochmals durch. Er trug einen Gürtel, die seine viel zu weite Hose zusammenhielt. Im Gürtel befand sich seine persönliche Ausrüstung, z. B. eine Folientastatur befand sich darin. Praktisch, wenn man Passwörter knacken wollte, aber kein Terminal an der Passworteingabe verfügbar war. Auch die Cappedische Schallpistole war einsatzbereit. Das ist eine kleine Pistole, die einen Ultra-Schall-Strahl abgibt und alles auf dem Zielweg geradezu verfetzt. Der Lärm wird auf einer für nicht Menschen wahrnehmbare Ebene verursacht, dadurch kann CPT. CAPS seine Rambo-Taktik mit Stealth-Elementen kombinieren. Leider lässt sich der Schall beispielsweise durch Spiegel ablenken, ein Grund dafür, warum CPT. CAPS stets (immer!) Ohrenschützer trägt und laut "spricht". Soweit zum Gürtel, in dem sich noch etliche andere, praktische Dinge befanden, Schallkompressoren (eine Art Granate) und so Zeug. Für schwere Einsätze nahm CPT. CAPS für gewöhnlich seinen Sonar-Oszillator, eine Art schweres Maschinengewehr, das auf Schallbasis arbeitet. Natürlich könnte er auch einen ultra-modifzierten Ghettoblaster mitnehmen, aber in der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass dieses Teil auch unerwünschte Nebenwirkungen hatte. Da es in ein öffentliches Gebäude ging, nahm CPT. CAPS seine schweren Waffen nicht mit. Nun prüfte CPT. CAPS seine C-C-Clock, ausgeschrieben Caps-Combo-Clock. Nicht nur die Zeit war an dieser Uhr ablesbar. Diese Uhr zählte auch, wieviele Gegner CPT. CAPS hintereinander ausschaltete und es ist auch als eine Art "Handy" verwendbar. CPT. CAPS jedoch arbeitete eigentlich immer allein, von daher war diese Funktion nutzlos. Noch eine Funktion hatte die Uhr. Es enthielt ein Wiederbelebungsgerät, nützlich, wenn er gerade die falsche Person niedergeschlagen hatte. Nun zog sich CPT. CAPS noch schnell um, nachdem er seine Brille geputzt hatte. Die Brille war jedoch gewöhnlich und bot keinerlei Funktionen, abgesehen von den eingebauten Mini-Scheibenwischern. Er zog sich seine wasserdichten Schuhe mit eingebauter Heizung an (CPT. CAPS hasste kalte Füße), seine feuerfeste, sehr strapazierfähige Hose (CPT. CAPS hasste es, ohne Hose dazustehen, wenn mal etwas entsprechendes passierte) und sein megageiles T-Shirt mit einem Abwärtspfeil auf der Vorderseite und einen Mini-CAPS in Siegerpose. Anschließend zog sich CPT. CAPS sein Caps über den Kopf, welches er für bei einem Kampfeinsatz stets verlor und nicht wiederfand. Er fragte sich langsam, welcher Sammler sich für seine Cappies interessierte. Dann war CPT. CAPS soweit. Und der Kurzschluss war auch wieder behoben, die Lichter gingen wieder an. Er nahm sich noch seinen Schlüssel und verließ das cappedische Büro, natürlich nicht, ohne die Sicherung vorher rauszunehmen. Sonst würde die Stromrechnung wieder wahnsinnig teuer werden. Als er in seinem Beruf als Superheld angefangen hatte, wurde CPT. CAPS einmal bei einem Auftrag für ein Jahr festgehalten. Leider hatte er vergessen, seinen Herd und seine Lavalampe auszuschalten. So gab es nicht nur einen Wohungsbrand, sondern auch eine Stromrechnung über 1 Milliong Teuro. Glücklicherweise hatte er den Auftrag erfolgreich abgeschlossen (um was es ging, ist höchste Geheimhaltungssache!) und so konnte er seinen ganzen Verdienst dafür ausgeben. Leider blieb davon nichts mehr übrig. CPT. CAPS schloss die Wohnung ab und versteckte den Schlüssel im Briefkasten. Niemand würde auf die Idee kommen, dort nachzugucken. Als CPT. CAPS nun mit seinen Vorbereitungen fertig war, ging er zum LOCK-O-MOBIL, seinem persönlichen Auto. Er hatte es selbst modifziert (genauer gesagt, ein Freund von ihm namens Mech. A. Troniker) und verfügte über gewisse Komforts, welche sich nicht in einem gewöhnlichen Auto befanden. Zum Beispiel einen Bordcomputer mit Internetanschluss, einer Minibar, einem kleinen Drucker (CPT. CAPS hatte keinen Führerschein. Also musste er sich einen fälschen. Auch diese wurden ihm regelmäßig nach einem Einsatz entzogen, also musste er am Fließband neue produzieren. Zudem konnte er Geld damit herstellen.), ein klassisches Navigationsgerät und natürlich ein Radio. Ganz wichtig war natürlich der Getränkehalter mit Zapfgerät. Im Auto befand sich ein Fass kostbarstem Orangensaft, davon konnte CPT. CAPS während der Autofahrt jederzeit abzapfen. Eine Klimaanlage fehlte natürlich auch nicht. Das Auto wurde mit Schall auf Ultraschallbasis betrieben, jedoch in der zivilen Version. Auch dafür waren die im CPT. CAPS' Gürtel befindlichen Schallkompressoren einsetzbar, die machten nämlich nicht nur BUMM, sondern konnten bei Bedarf ihren Schall auch langsam an den Motor abgeben. Wenn alles nicht half, alle Schallkompressoren verbraucht, konnte CPT. CAPS das Auto auch mithilfe eines Pedalantriebs antreiben. Ansonsten war das Auto ziemlich normal. Es war zweisitzig, der Beifahrer befand sich hinter dem Fahrer. Das Auto wurde bei der Konstruktion schmal gehalten, so dass sich CPT. CAPS sich notfalls durch Stau winden konnte, allerdings klappte dies nicht immer, da das LOCK-O-MOBIL immer noch breiter als ein Motorrad war. Stolz war CPT. CAPS natürlich auf seine Zentralverriegelung. Damit konnte er das Auto hermetisch verriegeln und in der zweiten Stufe tauchfähig machen. Da dabei die Reifen abgetrennt wurde, kam das natürlich nie zum Einsatz. Öffnen konnte CPT. CAPS sein Auto, wenn er es verriegelt hatte, mithilfe seiner Uhr. Anstelle eines Schlüssellochs befand sich ein passförmig abgestimmtes Schloss an dieser Stelle. CPT. CAPS musste einfach nur seine Uhr (seine Uhr war garantiert einzigartig geformt) reindrücken und das Auto öffnete sich auf eine magische Art und Weise, die er bis heute noch nicht ganz verstanden hatte. Nun konnte es losgehen. CPT. CAPS setzte sich in sein Auto, startete den Motor und schaltete das Navigationsgerät an. Er fuhr grundsätzlich nur mithilfe des Navigationsgerät, da seine Orientierungsfähigkeit ungefähr bei Null lag. "Cpt. Caps, sie wünschen wohin zu fahren?", fragte eine zuckersüße Stimme. "COLONEL SHIFT. ICH HABE EINEN NEUEN AUFTRAG. BRINGEN SIE MICH ZUR KONRAD-DUDEN-SCHULE!"

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BeitragThema: Re: CPT. CAPS   Do Feb 25, 2010 12:36 am

Folge 2 unserer beliebten CPT. CAPS-Folge! VOGEL Nicht wundern, sollte sich der Schreibstil geändert haben ...

Anhang zu Kapitel 1:

Zitat :
Und CPT. CAPS drückte das Gaspedal ganz runter, während er sogleich seinen Blick auf das Navigationsgerät festnagelte. Gerade noch schaffte er es, der Mülltonne auf dem Gehsteig auszuweichen, als er das LOCK-O-MOBIL auf die Straße lenkte und fluchte, als das Auto plötzlich huppelte. Vermutlich hatte er gerade eine rumstreunende Katze überfahren, aber nun gut, das war Berufsrisiko, das konnte schon mal passieren. CPT. CAPS fuhr das Auto, vom Navigationsgerät gelenkt, erstmal auf die Autobahn. Egal wohin es ging, ob zum Bäcker nebenan oder zum Supermarkt im Hinterhof, der Umweg über die Autobahn musste sein - ohne Highspeed konnte CPT. CAPS einfach nicht! Auch hier war es nicht nötig, da die Autobahn außerhalb der Stadt lag, die Konrad-Duden-Schule leider nicht. Er beschleunigte auf volle Fahrt voraus, lehnte sich zurück, entspannte sich und trank etwas frischgepressten Orangensaft. "COLONEL SHIFT, ERBITTE INFORMATIONEN ÜBER ZIELORT!" Colonel Shift legte sogleich deklamierend los: "Die Konrad-Duden-Schule wurde im Jahre 1974 erbaut, zu Ehren von Konrad Duden, dem Erfinder des Duden, eines Deutschen Standardnachschlagewerkes für Lehrer und Lehrerinnnen, Schüler und Schülerinnen. Der Duden konnte sich trotz zunehmender Digitalisierung im Alltag behaupten und ist auch heute ein unverzichtliches Hilfsmittel für den Deutschen Sprachgebrauch. Die Konrad-Duden-Schule ist eine Hauptschule. Sinn einer solchen Einrichtung ist es, heranwachsenden Menschen Basiswissen zu vermitteln, bevor sie in die Berufswelt entlassen werden. Hauptschulen sind in letzter Zeit zunehmend in Kritik geraten, da diese oftmals dieses Ziel nicht erfüllen konnten. Die Konrad-Duden-Schule hebt sich jedoch davon ab - unter Rektor Kleiner konnte sich die Konrad-Duden-Schule in den letzten 10 Jahren zu einer Art Eliteschule entwickeln. Erstaunlicherweise beherrschen Abgänger der Konrad-Duden-Schule oftmals das ABC und das Einmaleins, was Abgänger der Konrad-Duden-Schule äußerst begehrt auf dem Arbeitsmarkt macht. Außerdem engagiert sich die Konrad-Duden-Schule ..."

"ARGH, SCHLUSS! DAS IST UNERTRÄGLICH! ICH KANN MIR DIESEN SCHEISS NICHT MEHR ANHÖREN! WANN SIND WIR DENN ÜBERHAUPT DA?" CPT. CPS war geübt darin, langen Monologen und Vorträgen zuzuhören, eine Eigenschaft, die er sich dadurch erworben hatte, zahlreiche Bösewichte bekämpft und besiegt zu haben. Viele seiner Gegner machten aus dem letzten Wort vor dem Abgang etwas mehr daraus und so entwickelte sich CPT. CAPS im Lauf der Zeit zu einem geduldigen Zuhörer. Doch Colonel Shift schaffte es immer wieder, seine Geduld zu überreizen, bedingt auch durch ihre langsame computergesteuerten Sprechweise. "Ankunft in 1 Stunde und 34 Minuten."

Kapitel 2:

Rektor Kleiner überprüfte die Haupttür. Verriegelt. Die Situation war ernst, und die Lage durfte auf keinen Fall eskalieren. Es galt, die Flamme klein zu halten, solange die Situation noch unter Kontrolle war, bis Verstärkung eintraf. Sollte überhaupt welche eintreffen. Er schaute sich um. Hinter ihm war das komplette Lehrerkollegium versammelt. Oder zumindest, was davon übrig war, denn Lord Schreibung machte die Schule unsicher, niemand war mehr vor ihm sicher. Auf wen Lord Schreibung immer traf, den verdrehte er erstmal gründlich den Kopf. Rektor Kleiner schluckte. Sie hatten die Schüler nicht retten können. Er hatte keine Ahnung, was passiert war, als Schreibung in die Schule eindrang, doch die Schüler, vorher frech, lebensfroh und lustig, saßen nun wie betäutbt in ihren Klassenzimmern und starrten gerade aus vor sich hin. Nichts konnte sie aus ihrer Starre wecken und das machte Rektor Kleiner unheimlich Angst. Als hätte sie Schreibung in Zombies verwandelt oder sowas. Kurz danach trafen sich die Lehrer zu einer Krisensitzung zusammen, beschlossen, die Schule zu sichern und schwärmten im Schulgebäude aus. Auf der Suche nach der Gefahrenquelle stießen sie zum ersten Mal auf Schreibung. Religionslehrer Sophie traf es als erstes, er wurde von einem grammatikalischen Drehkreuz mitten in die Brust getroffen. Der arme Philo hatte nicht die geringste Chance - nun lag er tot mitten in der Aula. Als die Lage wieder einigermaßen beruhigt hatte und Rektor Kleiner Verstärkung von Schullotsen und mobilen Lehrkräften angefordert hatte, bewaffneten sie sich mit allem, was das Lehrerzimmer und die Sporthalle hergab und verbarrikadierten sich hinter Schulpulten vor dem Schulausgang in der Aula. Irgendwie hatten die Lehrer eine Ahnung, was als nächstes passieren würde, doch sie konnten es nicht in Worte fassen. Auf alle Fälle würde es unbeschreiblich sein.

Rektor Kleiner guckte in die Runde. Da waren der Deutschlehrer Hans Kanns und Geographielehrer Woist Deutschland, bewaffnet wie er mit Rohrstöcken, geübt im Umgang damit. Hier, die Mathelehrerin Maggie Mathe, bewaffnet mit überdimensionalen Geodreiecken, die man sogleich als Schild nehmen konnte. Da - der Musiklehrer Bert Hoovers, ausgerüstet mit seiner Ibanez. Dort, die Kochlehrerin Heike Luft, schwer gepanzert mit Kochtopf, Schneidbrettern um den Bauch gebunden und scharfen Chefmessern in der Hand. Physiklehrer Fiete Stippse hielt irgendetwas undefinierbares in der Hand. Rektor Kleiner musste schon mehrmals Schüler wegen Beamtenbeleien. Und derdigung verwarn Held aller Lehrer, der Sportlehrer. Volker Kanone, auch genannt "Folter Volker" wegen seiner Eskapaden im Sportunterricht, überragend bewaffnet mit einem Seil, an das er einen schweren Medizinball gebunden hatte. Rektor Kleiner konnte sich dumpf dran erinnern, dass Herr Kanone diese Waffe als Meteorhammer bezeichnet hatte. Anscheinend konnte er ziemlich gut damit umgehen, Volker hatte probeweise den Medizinball im aberwitzigen Tempo um seinem Körper herum geschleudert und damit geprahlt, er würde Schreibung damit sämtliche Knochen brechen. Die Waffe verbrauchte leider viel Platz und deswegen stand Folter-Volker als einziger außerhalb der Barrikaden.

Rektor Kleiner wollte gerade eine Ansprache an die versammelten Lehrkräfte halten, dass die Zukunft auf dem Spiel stehe, doch da! Lord Recht Schreibung machte die Aufwartung. Ein durchtrainierter, intellektuell wirkender, seriös in braun gekleideter Mann mit Zylinder betrat die Aula, doch diesmal machte er keine Anstalten, die Lehrer anzugreifen. Bewaffnet war er diesmal auch nicht. Folter-Volker fletschte die Zähne, während der Rest des Lehrerkollegiums sich unter die Schulpulte duckte, aus Angst vor Schreibung kaum wagten, darunter hervorzugucken. Nur Rektor Kleiner und der Sportlehrer wagten es, Lord Schreibung direkt in die Augen zu gucken. Lord Schreibung grinste boshaft und schaute dem Rektor ebenfalls in die Augen. Genau in die Augen. Kleiner konnte den Blick nicht ertragen und musste weggucken. Er fühlte sich gedemütigt. Dann ergriff der braune Mann das Wort. "Ihr habt Mumm, das muss ich zugeben ..." und brach in Hohngelächter aus. "Dir wird das Lachen noch vergehen, wenn deine Zähne im Arsch Klavier spielen" erwiderte Folter-Volker düster und schwang den "Meteorhammer" im Kreis. Schreibung rümpfte die Nase ob dieser Bemerkung, die deutlichst unter seinem Niveau lag und ignorierte den Sportlehrer einfach. "Rektor Edwin Kleiner. Du weißt, du kämpft hier einen aussichtlosen Kampf, obgleich er nichtmal begonnen hat! Rektor Edwin Kleiner ... es wäre besser, für euch alle im Übrigen, den Weg freizugeben, damit die Büchse der Pandora geöffnet und das Unheil über die Welt gebracht werden kann! Rektor Edwin Kleiner ...", Lord Schreibung schaute Kleiner ernsthaft an, "... wäre es nicht besser, sinnloses Blutvergießen zu vermeiden?" Der Rektor, mittlerweile die Fassung wiedergewonnen, erwiderte: "Du weißt, dass ich das nicht dulden kann. Ich weiß nicht, was du mit meinen Schülern vorhast, aber ich kann deine Pläne schon von vornherein nicht billigen. Ich werde standhaft und aufrecht bleiben und immer gegen dich kämpfen, wann ich immer dazu Gelegenheit habe ...", Kleiner bemerkte plötzlich, was er für ein Gequassel von sich gab und brach ab. "Wie s.c.h.a.d.e. ...", antwortete Lord Schreibung langsam, während er die Hände von sich ausbreitete und in Gelächter ausbrach. Und dann klatschte Schreibung in die Hände - und es klingelte zur Pause.

Zunächst einmal passierte gar nichts. Doch von einem Moment auf den anderen brach die Hölle los! Die Klassenzimmertüren wurden wie wild geöffnet, Lärm ertönte, Schritte trampelten aus den Fluren - und dann waren die Schüler heran. "WAS HAST DU AUS MEINEN SCHÜLERN GEMACHT; DU BASTARD!", schrie Rektor Kleiner Lord Schreibung entgegen, der immer noch dastand und lachte, während Schülerhorden, bewaffnet mit allem möglichen, Radiergummies, Bleistiften, Linealen und Handies, an die Barrikaden aus Schulpulten heranbrandete. Sofort entbrandete ein wildes Gemetzel, doch die Lehrer waren aufgrund ihrer Bewaffnung deutlich im Vorteil. Rohrstöcke verbrannten Kinderhände, die Chefmesser hieben schwere Verletzungen, die Gitarre war äußerst stabil und zertrümmerte so manchen Schädel, der "Meteorhammer" schleudert gleich mehrere Schüler auf einmal weg. Doch für jeden Schüler, der sich zurückziehen musste, kamen viele neue. Schon bald konnte Rektor Kleiner nicht mehr mit dem Zählen mithalten, doch gerade, als sein Kopf vor Überarbeitung zu platzen drohte, zogen sich die Schüler zurück. "Puh, das ging gerade nochmal gut", meinte der Rektor ermutigend und klopfte so manchen Lehrer auf die Schulter. Hans Kanns beklagte sich über seinen abgebrochen Rohrstock, doch wurde ihm kurzerhand ein Tischbein von einem der Schulpulte gereicht. Ansonsten gab es keine Verluste zu vermelden. "WAR DAS SCHON ALLES", rief Folter-Volker Lord Schreibung zu, doch der organisierte, wild mit den Händen dirigierend, den nächsten Angriff, anscheinend in einem dauerhaften Lachkrampf gefangen. Und dann kam sie auch schon, die nächste Welle! Doch diesmal griffen die Schüler nicht direkt an, sondern bewarfen die Lehrer mit allem, was sie hatten, nasse Schwämme, ekelhaftem Kaugummi, Papierkügelchen, Radiergummis, sogar Scheren und Schultaschen. Rektor Kleiner fluchte, auf diese Situation waren die Lehrer nicht vorbereitet gewesen. Schon gab es Verluste, Musiklehrer Bert Hoovers steckte eine Schere im Bauch, das blutete extrem. Die Lage war äußerst ernst - Kleiner handelte: "SCHILDKRÖTENFORMATION!". Ruckzuck zogen sich die Lehrer zusammen, auch Folter-Volker zog sich hinter die Barrikaden zurück. Sie nahmen die Schulpulte und hielten sie unter größten Anstrengungen wie Schilde über sich und den Köpfen. Nun konnten die Geschosse der Schüler ihnen nichts mehr anhaben und die Lehrer rückten langsam vor. Doch das war lediglich das Signal für die Schüler, um auf Tuchfühlung zu gehen, sie stürmten nun von allen Seiten auf die Lehrer sein. Die Lehrer hatten nicht genug Pulte, um sich von allen Seiten abzudecken und ließen sich in ein übles Handgemenge verwickeln. Es gab nun auch die ersten Ausfälle: Herr Deutschland, Frau Luft, Frau Mathe gingen im Gewimmel unter. Woist Deutschland wurde von seinem Rohrstock durchbohrt. Heike Luft bekam unter ihrem Kochtopf keine Luft mehr. Maggie Mathe wurde an eine Wand gezerrt und musste hilflos ansehen, wie ihr Mathebuch zerfetzt wurde. Rektor Kleiner sah ein, dass die Lage nun wirklich kritisch war und befahl sogleich den nächsten Strategiewechsel: "RUNDSCHILDFORMATION!" Sofort machten sich die Lehrer dran, die Pulte im Kreis aufzubauen, um eine Sicherheitszone zu schaffen, doch es war zu spät - die Schüler schafften es, die Formation der Lehrer teilweise zu durchbrechen. Sie verloren Herr Hoovers und Herr Kanns. Hilflos musste er zusehen, wie Bert Hoovers eines in die Eier bekams und dann dann dank seines Glaskinns mit einem sauberen Kinnhaken außer Gefecht gesetzt wurde. Verzweifelt musste er zusehen, wie Hans Kanns' Bart abrasiert wurde. Nur noch Fiete Stippse, Volker-Folter, der aufgrund Platzmangels seinen Meteorhammer nicht einsetzen konnte und Rektor Kleiner hielten sich noch wacker. "FRONTALANGRIFF, LOS!" Folter-Volker und Stippse nahmen ihre Kräfte zusammen und schoben den letzten Schülerpult bulldozergleich in Richtung Lord Schreibung, der immer noch die Schüler mit den Händen dirigierte, während Rektor Kleiner für Rückendeckung sorgte. Doch sie schafften es nicht: Volker Kanone wurde unter zahllosen Schülern zu Boden zerquetscht und Fiete Stippse bekam irgendeine Chemikalie zu schlucken - weg war er. Rektor Kleiner war nun ganz alleine.

Schlagartig wurde es ruhig. Nun wusste Rekor Kleiner, warum die Schüler ihn nicht direkt angegriffen hatte - sie zogen einen engen Kreis um Rektor Kleiner und Lord Schreibung. Doch dieser hielt sich nicht lange mit Reden auf und griff Edwin Kleiner mit einem Lineal, welches er kurzerhand einen Schüler entwendet hatte, direkt an. Der Rektor konnte den Hieb parieren, dabei musste er feststellen, dass seine Waffe aufgrund der hohen Reichweite und des wirklich engen Kreises als Nachteil für ihn erwies - er konnte nicht richtig ausholen und so keine richtigen Angriffe starten. Und Lord Schreibung verhöhnte ihn. Da wurde der kleine Rektor wirklich aggressiv, warf seinen Rohrstock weg und traktierte Lord Schreibung mit einer Serie von Fausthieben, die zu seinem Pech nichts anrichteten. Und plötzlich lag Rektor Kleiner am Boden, Lord Schreibung lag auf ihn. Obwohl er jetzt endlich aufgehört hatte zu lachen, grinste er immer noch böse. "Na, wie ist es, alleine dazustehen, Rektor Edwin Kleiner? Verraten von deinen Schülern, in Stich gelassen von deinen Kollegen, besiegt von einem Genius ohnegleichen?" Rektor Kleiner schluckte. Irgendwie erinnerte Lord Schreibung an Freddy Krüger? Aber das ... dann musste das ganze ein Albtraum sein! Er schloss die Augen, erwartete aufzuwachen, doch nichts passierte. Plötzlich fasste Lord Schreibung ihn unterhalb der Gürtellinie an! "Bist du schwul oder was!?", brachte Rektor Kleiner reflexhaft hervor. "Du bist eine miese Transe, Edwin Kleiner. Das hätte ich niemals von dir gedacht. Ich dachte, nur Männer würden zu Rektoren ... Edwin Kleiner ..." Die Worte Schreibungs verhallten im Echo. Rektor Kleiner wurde es schwarz vor Augen und er fiel in eine Ohnmacht, aus der er nie wieder erwachen würde.

CPT. CAPS drehte ungeduldig vor der Konrad-Duden-Schule seine Kreise. Er schaute wieder und wieder auf seine C-C-Clock, doch es passierte rein gar nichts. Dabei musste sich Lord Schreibung doch in der Schule befinden! CPT. CAPS nahm zum wiederholten Male sein Megaphone und brüllte: "LORD RECHT SCHREIBUNG! SIE SIND UMSTELLT! KOMMEN SIE SOFORT MIT ERHOBENEN HÄNDEN AUS DEM SCHULGEBÄUDE! JEGLICHER WIDERSTAND IST ZWECKLOS!" Erfahrungsgemäß ließ CPT. CAPS davon ab, den Feind selbst anzugreifen. in den meisten Fällen hatten seine Widersacher böse Fallen vorbereitet und dann brauchte er immer ewig, um sich daraus zu befreien. Tja, aus Erfahrung lernte man - nun ließ er die Möchte-Gern-Welten-Eroberer angreifen - und in seine Fallen tappen! Und dieser Plan hatte bis zuletzt immer - immer - funktioniert. Doch irgendwas stimmte hier nicht. CPT. CAPS stellte sich breitbeinig hin, seine Cappedische Schallpistole bereit in den Händen und fixierte das Schulgebäude. Irgendetwas war ganz und gar merkwürdig. Doch der CPT. konnte nicht sagen, was es war. Da erbebte der Schuleingang! Na also, darauf hatte CPT. CAPS nur gewartet! Gleich würde Lord Schreibung seine Abrechnung bekommen und der CPT. setzte ein strahlendes Lächeln auf. Er guckte sicherheitshalber noch einmal auf seine C-C-CLOCK, ob der Combo-HIT-Counter wirklich auf 0 war und bereitete sich seelisch schon mal vor, während der Schuleingang nun unter eine Salve von Angriffen erbebte. Und endlich, die Schultür flog auf! CPT. CAPS' Lächeln erstarrte. Eine Masse von Schülern, offensichtlich feindlich gesinnt, strömte aus der Schule! Wie sollte er nur mit dieser Masse an Feinden fertig werden? Oh nein, was hatte Lord Schreibung da überhaupt angerichtet! Doch CPT. CAPS blieb keine Zeit zum nachdenken und schließlich hieß es: Viel Feind, viel Ehr! "HAT EUCH LORD RECHT SCHREIBUNG DEN GORDISCHEN KNOTEN INS GEHIRN GEDREHT ODER WAS IST LOS???", brüllte CPT. CAPS und warf sich todesmutig den Schülerhorden entgegen!

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