Grugly

:ugly:
 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  Login  

Teilen | 
 

 Die Zombiekrise - eine Geschichte

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Ellis in Wonderland
SuperSpezialStreitkräfte
avatar

Anzahl der Beiträge : 1262
Anmeldedatum : 19.08.08
Ort : Im Folterkeller

Tätigkeiten
bereiste Region:
Tätigkeit:
Präsidentschaft: Ja

BeitragThema: Die Zombiekrise - eine Geschichte   Mo Aug 17, 2009 10:13 pm

In England ist eine Seuche ausgebrochen. Eine von den schlimmen. Eine, gegen die man kein Gegenmittel besaß. Sie verbreitet sich zwar ähnlich über AIDS nur über den Austausch von körperlichen Stoffen, doch der betroffene verspürt einen starken Drang, andere, nicht-infizierte, zu beißen und ebenfalls zu infizieren, Denkfähigkeiten fallen nebenbei bemerkt vollkommen weg, die Identifikation erfolgt über Geruchsstoffe.

Weitere Details befinden sich in der allgemein zugänglichen Akte "Zombie 21/12/2012". Und ja, die Infizierten werden Zombies genannt. Nun zum Einsatzbericht Nr. 372 der Spezialeinheit "Anti-Zombie-Operators" (AZO), in der Ego-Perspektive, Berichterstatter: Colonel Rainey, gehalten:


4:15 Uhr. Neuer Einsatzbefehl: Die Villa. Unsere Mission ist es, eine alte, verlassene Villa auszukundschaften, nach Überlebenden zu suchen und die Gegend zu sichern, außerdem Material wie Lebensmittel oder dergleichen zu sammeln. Hört sich viel an, fließt aber eigentlich alles in einem Auftrag zusammen: Zombies töten.

Um 6:00 Uhr geht es los. Meine beiden Kollegen, Brad und Nick, und meine Wenigkeit, treffen uns am Heliport des AZO-Einsatzkommandos. Wir haben einen Notruf erhalten und sind daher angehalten, dem nachzugehen. Das war, wie gesagt, bei der Villa.

7:55 Uhr. Die Villa ist in Sichtkontakt, der Helikopter geht runter. Die Villa sieht verlassen aus, etwas verhauen, kein Zombie scheint in der Nähe zu sein. Die Umgebung ist trostlos, in düsteren Dämmerlicht geprägt, doch genug, um alles zu sehen, was man sehen muss. Scheint alles in einem ein Routine-Einsatz zu werden.

8:00 Uhr. Wir verlassen den Helikopter. Von unten sieht die Gegend genauso trostlos aus wie von oben. Der Helikopter macht sich wieder davon, um 22:00 Uhr würde er uns abholen. Der Pilot ist ein zuverlässiger Mann, er würde uns nicht im Stich lassen. Immerhin begleitet er uns schon seit 34 Mission und hat uns schon mal aus der Zwickmühle herausgeholt.

8:15 Uhr. Die Villa rückt in Sichtweite. Keine Leichen, keine Zombies, nichts. Doch plötzlich sind Schlurfgeräusche zu hören. Also doch Zombies. Wir sind sofort gefechtsklar, meine Kollegen zücken sofort ihre MGs. Und ich? Ich stelle fest, dass einer der Scherzbolde von der Verwaltung mir statt einem Maschinengewehr eine Bohrmaschine eingepackt hat. Nun, damit konnte ich mich nicht weiter verteidigen. Immerhin hatte ich noch eine Pistole, ziemlich zuverlässig, da ich immer feststellte, dass sie mitging. Sie hatte sogar einen Namen, Baby Rainey.

8:30 Uhr. Die Zombies nehmen uns in die Zange, wir feuern aus allen Rohren. Brad wirft eine Granate, Körper fliegen durch die Luft, es geht ziemlich heiß her. Ein Zombie nach dem anderen fällt tot um, doch Munition haben wir genug, es ist für alle genug da. Aus früheren Einsätzen haben wir schließlich was gelernt.

8:37 Uhr. Der Angriff wird schwächer, die Zombies scheinen sich zurückzuziehen. Nun gut, wir sind gewarnt. Wir würden uns nicht überraschen lassen, schließlich sind wir eiskalte Veterenanen. Doch wir verschwenden keine Zeit damit, die Gegend nach Zombies abzusuchen, sondern rücken direkt zum Haus vor. Schließlich rannte uns die Zeit wie verrückt davon. Was war nur los mit uns?

8:52 Uhr. Eine Waffenkiste, direkt vor dem Haus. Da will wohl jemand Witze machen. Naja, eher hatte sich der ehemalige Hausbesitzer sich verbarrikadieren wollen und hat sich dabei volle Kanne mit fetten Waffen eingedeckt. Nur zu schade, dass er dabei überrascht wurde. Diese Entdeckung macht uns ziemlich sicher, dass es keine Überlebenden gibt, trotzdem rüste ich mich nochmal voll auf, endlich ein Maschinengewehr, eine Axt nehm ich sicherheitshalber auch nochmal mit, und wir machten uns bereit, ins Haus zu stürmen. Nick bricht die Tür auf und wir stürmen rein. Plötzlich kommt mir eine Idee. Hatte ja die Bohrmaschine dabei. Verriegel also gleich mal die Eingangstür.

9:00 Uhr. Fertig. Frage mich eigentlich, warum ich das eigentlich getan haben, denn viel Zeit hatten wir ja eigentlich gar nicht mehr. Doch da - neuerliche Schlurfgeräusche. Der nächste Zombieangriff. Und wir befanden uns in einer taktisch unklugen Lage. Die Zombies konnten von 3 Seiten angreifen, und zusätzlich noch von oben, da die Decke zum ersten Stock durchbrochen war. Na gut, kein Problem.

9:03 Uhr, die ersten Zombies sterben in diesem Moment. Dennoch sind es viel weniger als erwartet. Von oben mal ein, zwei, von den Seiten ein paar. Nichts, womit wir nicht fertig werden würden.

9:08 Uhr. Nun erwies es sich als klug, dass ich die Eingangstür verriegelte. Eine weitaus größere Anzahl befindet sich draußen und ist gerade gut dabei, die Tür aufzubrechen. Doch wir konnten nicht weg. Ich muss mir was einfallen, um die Zombies vor dem Eingangsbereich wegzukriegen. Mal sehen ...

9:10 Uhr. Rechts von der Eingangstür sind offene Fenster, wir werfen ein paar Granaten durch, doch dauerhaft können wir an der Stelle nicht verbleiben, da sich das Loch zum ersten Stock direkt darüber befindet, durch das regelmäßig Zombies durchkommen. Wäre beim ersten Mal fast dabei draufgegangen. Und die Granaten scheinen nichts an unserer Situation zu ändern. Links sind die Fenster unverrückbar verriegelt.

9:15 Uhr. Die Eingangstür hält - noch.

9:17 Uhr. Die Situation wird kritisch.

9:20 Uhr. Die Eingangstür bricht, eine Masse an Zombies quillt hervor. Ein Albtraum wird wahr. Ich feuere ganze Magazine leer, doch es sind einfach zu viele. Nun überlege ich mir doch, mich durch das Haus zu schlagen, doch wohin? Ich rufe meine Kollegen zusammen, doch zu spät. Sie stehen zuerst wie erstarrt da und schießen wie verrückt in die Masse, doch als sie dann schließlich reaigeren, ist es zu spät. Nick steckt bereits in der Zombiemasse, Brad wird gerade am Beim gebissen.

9:21 Uhr. Ich werde panisch. Mein Maschinengewehr ist weggeworfen, meine Pistole habe ich gerade leergeschossen, nun zücke ich meine Axt und werfe mich kurioserweise den Zombies entgegen. Ich spalte einen Schädel, noch einen, dann ist Schluss. Mein Arm wird festgehalten, und ich ...


Um 11 Uhr wurde die Mission vom Piloten abgebrochen. Nachdem dieser die Umgebung durchsucht und keine Spur bis auf den Audio-Recorder von Colonel Rainey vom Einsatzteam gefunden hat, flog er folgerichtig zurück zur Basis. Konsequenzen dieses Einsatzes sind in der Akte "Sicherheitsrichtlinien im Einsatz gegen Zombies VII/2013". Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen langweiligen und unkreativen Spam zu lesen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://piv.pivpiv.dk
 
Die Zombiekrise - eine Geschichte
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Lieder, die eine Geschichte erzählen
» Lebenslauf von euch als Katze
» Eine vorweihnachtliche Geschichte
» Ein Westentaschenkrimi, oder wer eine Reise tut kann was erzählen
» Piraten-Invasion: "Muss eine Partei alle Antworten haben?"

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Grugly :: Bauer's Schollen :: Öffentlichkeit (auf Anfrage erweiterbar) :: Spamthread-
Gehe zu: